An unsere Aktionärinnen & Aktionäre
Brief von Marc-Dominic Nettesheim,
Leiter Investor Relations
die Lufthansa Group verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 einen positiven Geschäftsverlauf – vieles hat sich weiter zum Positiven verändert.
Dafür gibt es diverse Gründe, der wichtigste ist: wir befinden uns operativ auf einem sehr guten Weg und liegen mit allen unseren Vorhersagen auf Kurs. Vor drei Monaten hatten wir unsere Zuversicht zum Ausdruck gebracht, dass wir unsere operative Performance nach drei enttäuschenden Sommern endlich wieder deutlich verbessern werden. Aus Zuversicht ist Gewissheit geworden. Mit einer Regelmäßigkeit von über 99 % und einer gegenüber dem Sommer 2024 um zehn Prozentpunkte verbesserten Pünktlichkeit, blicken wir zurück auf einen der operativ besten Sommer seit zehn Jahren.
Und nach diesem erfreulichen operativen Wendepunkt sehen wir jetzt auch Erfolge des wirtschaftlichen Turnarounds in unserem Kerngeschäft. Einerseits aufgrund von konsequentem Kostenmanagement. Andererseits aufgrund anziehender Buchungseingänge für das vierte Quartal. Der Trend zu einer immer ausgedehnteren Reise-Saison, die sich bis tief in das vierte Quartal erstreckt, hält an. Insofern ist das Jahr 2025 nicht nur der operative Wendepunkt, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein Schritt in die richtige Richtung.
Dass wir heute auf einem sehr guten Weg sind, liegt neben unserer zurückgewonnenen operativen Stabilität auch an unserer umfassenden Flottenmodernisierung und -harmonisierung. Hier sind wir nun nach Jahren des Wartens endlich an einem Punkt, an dem nahezu wöchentlich neue Flugzeuge eintreffen, die wir sukzessive in unsere Flotte und den laufenden Betrieb einbinden. Von insgesamt 230 Flugzeugen der neuesten Generation, die wir bis 2032 erwarten, rechnen wir bereits bis Ende nächsten Jahres mit über 50 Auslieferungen. Diese Erneuerungs-Offensive wird ergänzt durch die Nachrüstung der neuesten Premium Ausstattung in denjenigen Flugzeugtypen, die wir noch lange auf Interkontinental-Strecken einsetzen werden – wie die Boeing 747-8 bei Lufthansa oder die 777 der SWISS.
Parallel zur Flottenmodernisierung werden wir noch in diesem Jahr unsere Dachmarke „Lufthansa Group“ neu gestalten und als übergreifendes und verbindendes Element unserer Airline Gruppe auch gegenüber unseren Fluggästen verankern. Sowohl unsere Kundinnen und Kunden, als auch viele Mitarbeitende, Aktionärinnen und Aktionäre wünschen sich eine noch stärkere Integration und Harmonisierung unserer Angebote und Services. Der neue Auftritt unserer Dachmarke symbolisiert den Fortschritt, den wir auf diesem Weg erzielen.
Mit Blick auf die Zukunft können, wollen und müssen wir im Zuge dessen unsere Organisation noch effizienter aufstellen. Auch das ist Teil unseres Zukunftsversprechens: Wir wollen die Luftfahrt nachhaltig weiterentwickeln, neue Technologien voranbringen und neue Märkte erschließen. Dazu werden wir auch unsere Internationalisierung noch weiter vorantreiben.
Mit ITA Airways haben in diesem Jahr einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht und mit Rom ein international führendes Drehkreuz hinzugewonnen, das unsere weltweite Präsenz noch weiter stärkt. Gleichzeitig liegen unsere Investitionsvorhaben der Lufthansa Technik in Porto und Calgary im Plan. Überdies haben internationale Partnerschaften uns bereits seit unserer Gründung im Jahr 1926 stark gemacht. Und sie werden uns weiterhin stärken.
Unsere Passagier-Airlines setzen in allen Klassen noch stärker auf Premium-Erlebnisse entlang der gesamten Reisekette: von der App über Lounges, Catering bis hin zum Komfort an Bord. Und sie profitieren von der robusten Nachfrage – nicht nur in unseren starken Heimatmärkten Deutschland, Schweiz, Österreich, Belgien und Italien.
Währenddessen baut Lufthansa Technik ihre global führende Position bei Flugzeug-Wartung, -Reparatur und -Überholung aus.
Wir haben uns mittelfristig eine operative Gewinnmarge von 8-10 % vorgenommen, wir wollen 15-20 % Return auf eingesetztes Kapital erwirtschaften und mindestens 2,5 Mrd. EUR Free Cashflow erwirtschaften. Das haben wir Ende September dem Kapitalmarkt auf unserem Capital Markets Day versprochen, und wir werden liefern.
Wir haben in diesem Quartal erneut bewiesen, dass wir auch unter geopolitisch herausfordernden Rahmenbedingungen Wort halten und unsere Vorhersagen bestätigen. Gemeinsam wollen wir das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen - zum Wohle unserer Aktionärinnen und Aktionäre, unserer Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Vielen Dank, dass Sie uns hierbei begleiten.


Leiter Investor Relations
Deutsche Lufthansa AG
Umsatz in Mio. €
Adjusted EBIT in Mio. €
Die Lufthansa Group verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 insgesamt eine positive Ergebnisentwicklung.
Die Passagier-Airlines der Lufthansa Group konnten ihre Verkehrsleistung aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere zu touristischen Destinationen, weiter ausbauen. Die Kapazität stieg im Berichtszeitraum um 4 % gegenüber Vorjahr.
Die voranschreitende Implementierung des Turnaround-Programms von Lufthansa Airlines wirkt sich nachhaltig positiv auf die operationelle Stabilität aus. Insgesamt lagen Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit der Passagier-Airlines der Lufthansa Group im Berichtszeitraum auf dem höchsten Niveau seit Beginn der Corona-Pandemie.
Das Adjusted EBIT der Passagier-Airlines verbesserte sich im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 11 % auf 914 Mio. EUR (Vorjahr: 825 Mio. EUR).
Im Geschäftsfeld Logistik setzte sich die positive operative und finanzielle Entwicklung fort. So konnte Lufthansa Cargo die Verkehrsleistung ausbauen und ein Adjusted EBIT in Höhe von 184 Mio. EUR und somit 254 % über Vorjahresniveau erzielen (Vorjahr: 52 Mio. EUR).
Im Geschäftsfeld Technik sank das Adjusted EBIT im Berichtszeitraum angesichts der Abwertung des US-Dollars, erhöhter Zölle sowie inflations- und wachstumsbedingter Kostensteigerungen um 6 % auf 440 Mio. EUR (Vorjahr: 466 Mio. EUR).
Die Umsatzerlöse der Lufthansa Group stiegen trotz rückläufiger Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft aufgrund des ausgebauten Flugprogramms, höheren Zusatzerlösen sowie des starken Wachstums in den Geschäftsfeldern Logistik und Technik um 5 % gegenüber Vorjahr auf 29.648 Mio. EUR (Vorjahr: 28.137 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen der Lufthansa Group stiegen um 5 % auf 30.467 Mio. EUR (Vorjahr: 29.140 Mio. EUR), insbesondere infolge der gestiegenen Kosten für Gebühren und Personal. Kompensierend wirkten sich niedrigere Treibstoffkosten, geringere Kosten aus Streiks und Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb sowie Währungseffekte aus.
Das Adjusted EBIT der Lufthansa Group lag im Berichtszeitraum bei 1.480 Mio. EUR (Vorjahr: 1.177 Mio. EUR). Damit verbesserte sich das Ergebnis um 26 % gegenüber Vorjahr.
Die Adjusted EBIT-Marge verbesserte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 5,0 % (Vorjahr: 4,2 %).
Die Lufthansa Group konnte im Berichtszeitraum einen positiven Adjusted Free Cashflow erzielen. Mit 1.842 Mio. EUR lag er um 83 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.006 Mio. EUR). Der Anstieg basiert auf dem gestiegenen Operativen Cashflow und geringeren Nettoinvestitionen.
Der Operative Cashflow stieg um 83 % auf 1.842 Mio. EUR (Vorjahr: 1.006 Mio. EUR), infolge des höheren EBITDA, unterstützt durch Zuflüsse aus Steuern im Zusammenhang mit abgeschlossenen Betriebsprüfungen in Deutschland. Teilweise kompensierend wirkten sich negative Effekte im Working Capital aus.
Die Nettokreditverschuldung lag zum 30. September 2025 aufgrund des Free Cashflows, der die Zins- und Dividendenzahlungen überstieg, mit 5.116 Mio. EUR um 628 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2024 (31. Dezember 2024: 5.744 Mio. EUR).
Die Netto-Pensionsverpflichtungen sanken primär bedingt durch den Anstieg des Diskontierungszinssatzes um 438 Mio. EUR auf 2.128 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 2.566 Mio. EUR).
Die Kennzahl Adjusted Net Debt/Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate lag zum 30. September 2025 bei 1,6 und somit unterhalb des Niveaus zum Jahresende 2024 (31. Dezember 2024: 2,0).
Insgesamt standen der Lufthansa Group zum 30. September 2025 11.938 Mio. EUR an Liquidität zur Verfügung (31. Dezember 2024: 11.036 Mio. EUR).


| Jan. - Sept. 2025 | Jan. - Sept. 2024 | Veränderung in % | ||
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | Mio. € | 29.648 | 28.137 | 5 |
| davon Verkehrserlöse | Mio. € | 24.361 | 23.578 | 3 |
| Operative Erträge | Mio. € | 31.697 | 30.179 | 5 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 30.467 | 29.140 | 5 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | 3.270 | 2.915 | 12 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | 1.480 | 1.177 | 26 |
| EBIT | Mio. € | 1.463 | 1.249 | 17 |
| Konzernergebnis | Mio. € | 1.093 | 830 | 32 |
| Jan. - Sept. 2025 | Jan. - Sept. 2024 | Veränderung in % | ||
|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | Mio. € | 48.827 | 46.439 | 5 |
| Eigenkapital | Mio. € | 11.420 | 10.212 | 12 |
| Nettokreditverschuldung | Mio. € | 5.116 | 5.104 | 0 |
| Netto-Pensionsverpflichtungen | Mio. € | 2.128 | 2.581 | -18 |
| Operativer Cashflow1) | Mio. € | 3.939 | 3.303 | 19 |
| Bruttoinvestitionen | Mio. € | 2.318 | 2.433 | -5 |
| Nettoinvestitionen1) | Mio. € | 2.156 | 1.695 | 27 |
| Adjusted Free Cashflow | Mio. € | 1.842 | 1.006 | 83 |
| Jan. - Sept. 2025 | Jan. - Sept. 2024 | Veränderung in % | ||
|---|---|---|---|---|
| Adjusted EBITDA-Marge | % | 11,0 | 10,4 | 0,6 P. |
| Adjusted EBIT-Marge | % | 5,0 | 4,2 | 0,8 P. |
| EBIT-Marge | % | 4,9 | 4,4 | 0,5 P. |
| Jan. - Sept. 2025 | Jan. - Sept. 2024 | Veränderung in % | ||
|---|---|---|---|---|
| Schlusskurs (30. Sept.) | € | 7,21 | 6,58 | 10 |
| Ergebnis pro Aktie | € | 0,91 | 0,69 | 32 |
| Jan. - Sept. 2025 | Jan. - Sept. 2024 | Veränderung in % | ||
|---|---|---|---|---|
| Mitarbeitende (30. Sept.) | Anzahl | 103.630 | 100.518 | 3 |
| Jan. - Sept. 2025 | Jan. - Sept. 2024 | Veränderungen in % | ||
|---|---|---|---|---|
| Flüge | Anzahl | 776.161 | 755.310 | 3 |
| Fluggäste | Tsd. | 103.091 | 100.609 | 2 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 256.640 | 247.152 | 4 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 213.312 | 206.094 | 4 |
| Sitzladefaktor | % | 83,1 | 83,4 | -0,3 P. |
| Angebotene Fracht-Tonnenkilometer1) | Mio. | 13.447 | 12.711 | 6 |
| Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer1) | Mio. | 7.774 | 7.288 | 7 |
| Fracht-Nutzladefaktor1) | % | 57,8 | 57,3 | 0,5 P. |
1) Vorjahreszahlen angepasst
Veröffentlichungstag: 30. Oktober 2025
Ausgehend von einem Jahresschlusskurs 2024 von 6,18 EUR entwickelte sich die Lufthansa Aktie im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2025 in einem von geopolitischen Unsicherheiten, makroökonomischen Herausforderungen und branchenspezifischen Schwankungen geprägten Marktumfeld volatil.
Nachdem die Lufthansa Aktie am 13. Januar 2025 mit 5,56 EUR ihren bisherigen Jahrestiefstand aufwies, setzte bis Mitte März eine deutliche Kurserholung ein. Wesentliche Impulsgeber für diesen Kursanstieg waren die Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2024, welche leicht über der Markterwartung lagen, und der positive Ausblick für das Geschäftsjahr 2025. Zudem wirkten sich rückläufige Kerosinpreise positiv auf den Aktienkursverlauf aus.
Ab der zweiten Märzhälfte führten insbesondere verschärfte handelspolitische Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und zentralen Handelspartnern wie China und der EU zu einer sehr volatilen generellen Marktentwicklung, die auch den Airline-Sektor betraf. Befürchtungen einer Nachfrageabkühlung auf dem Nordatlantik führten gegen Ende des ersten Quartals zu einem Rückgang des Lufthansa Aktienkurses.
Seit April stieg Aktienkurs wieder an und erreichte sein bisheriges Jahreshoch am 19. August 2025 mit 8,35 EUR. Am 30. September 2025 lag der Kurs bei 7,21 EUR und damit rund 17 % über dem Wert zu Jahresbeginn.
Der MDAX entwickelte sich im gleichen Zeitraum ebenfalls positiv und stieg um 17 %. Die Titel von Air France-KLM legten um rund 41 % zu, die Aktien von IAG um 28 %. Die Aktien der Low-Cost-Carrier easyJet (-17 %) und WIZZair (-18 %) zeigten Kursverluste. Der Aktienkurs von Ryanair legte dagegen um 40 % zu.

Angesichts der kurzfristigen Buchungszyklen im Passagiergeschäft, des weitgehend spotmarktgetriebenen Fracht-geschäfts, der Ungewissheit hinsichtlich der genauen Auslieferungszeitpunkte neuer Flugzeuge beziehungsweise der Zulassung der Kabinenausstattung sowie der Unsicherheiten im geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Umfeld unterliegt der Finanzausblick der Lufthansa Group einer Prognoseunsicherheit.
Chancen für den operativen und finanziellen Ausblick ergeben sich unter anderem aus der weiteren Entwicklung der Wechselkurse, dem Preis für ETS-Zertifikate sowie einer positiven Entwicklung der Stückerlöse im Geschäftsfeld Passagier-Airlines im vierten Quartal.
Risiken bestehen unter anderem hinsichtlich möglicher Zölle, beispielsweise im Zusammenhang mit Ersatzteilbeschaffungen, insbesondere mit Blick auf hierin enthaltene Rohstoffe wie Stahl und Aluminium. Gleichzeitig können Zölle Handelsspannungen zwischen den USA und zentralen Handelspartnern, wie China und der EU verschärfen, was zu einer Konjunkturabkühlung führen kann. Unter anderem die von der US-Regierung angekündigten Zölle auf pharmazeutische Produkte stellen ein Ertragsrisiko für das Geschäftsfeld Logistik dar.
Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Lufthansa Group weiterhin, dass die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines im Geschäftsjahr 2025 um rund 4 % gegenüber Vorjahr steigen wird.
Die Lufthansa Group prognostiziert unverändert für das Geschäftsjahr 2025 einen klaren Anstieg der Umsatzerlöse und ein Adjusted EBIT deutlich über Vorjahr.
Die Nettoinvestitionen ohne Erwerb/Verkauf von Anteilen werden im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich zwischen 2,7 Mrd. EUR und 3,3 Mrd. EUR liegen.
Unter Einbezug der prognostizierten Ergebnisentwicklung wird für das Geschäftsjahr 2025 ein Adjusted Free Cashflow in etwa auf Vorjahresniveau erwartet.

Auf ihrem Kapitalmarkttag in München hat die Lufthansa Group am 29. September 2025 ihre strategische Ausrichtung erläutert und neue mittelfristige Finanzziele veröffentlicht.
Es wird beabsichtigt, die Synergien innerhalb der Gruppe durch konsequentes Vorantreiben der integrierten und vernetzten Zusammenarbeit zu maximieren. Bei den Netzwerk-Airlines sollen darüber hinaus Transformationsprogramme und Flottenerneuerung den Weg zu mehr Profitabilität ebnen. Hierdurch sollen nachhaltig attraktive Renditen für die Aktionäre erwirtschaftet werden. Dazu strebt das Unternehmen an, im Zeitraum 2028-2030 eine Adjusted EBIT Marge von 8-10 %, einen Adjusted ROCE (Return On Capital Employed) vor Steuern von 15-20 % und einen Adjusted Free Cashflow von über 2,5 Mrd. EUR pro Jahr zu erzielen.
Bilanzielle Stärke soll auch weiterhin die Basis zur Erreichung der finanziellen Ziele sein. Dazu strebt die Lufthansa Group zukünftig ein solides Investment Grade Rating bei führenden Ratingagenturen an. Zur Absicherung gegen mögliche Krisen wird die Lufthansa Group weiterhin eine konservative Mindestliquidität von 8-10 Mrd. EUR vorhalten.
Darüber hinaus wird das Unternehmen an der bestehenden Dividendenpolitik festhalten, welche eine Ausschüttung von 20 bis 40 % des Konzerngewinns an die Aktionärinnen und Aktionäre vorsieht.
Weiterhin bekräftigte die Lufthansa Group das Ziel, die Aufbau- und Ablauforganisation im Konzern anzupassen, um die Zusammenarbeit und Verantwortlichkeiten innerhalb der Gruppe neu zu ordnen. Ziel ist die engere und vernetztere Zusammenarbeit von Konzernfunktionen und Airlines, um Synergien zu heben und Effizienzen zu steigern.
Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen, bis 2030 weltweit insgesamt rund 4.000 administrative Stellen abzubauen.

Die Lufthansa Group ordnet die Zusammenarbeit im Unternehmen neu. Die Veränderungen betreffen dabei nicht allein nur den Aufbau der Organisation, sondern noch mehr die Prozesse, den Finanzsteuerungsrahmen sowie gruppenübergreifende Kollaboration. Dadurch rücken Airlines im Konzern enger zusammen und agieren künftig noch integrierter. Ziel ist es, die Marktposition insbesondere der Netzwerk-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines zu stärken und auszubauen. Gleichermaßen sollen Effizienz und Profitabilität steigen.
Klar geregelt ist, dass die Airlines auch weiterhin eigenständig über das Kundenerlebnis ihrer Gäste entscheiden. Dies betrifft zum Beispiel das Bordprodukt, das Catering, die Lounges in den Heimatmärkten oder den Service für die Fluggäste. Auch für das Management der jeweiligen Flugbetriebe und den operativen Flugbetrieb bleiben die Netzwerk-Airlines verantwortlich.
In Bereichen, die für den Gast weniger sichtbar sind, wird die Zusammenarbeit von Airlines im Konzern noch integrierter und vernetzter, wie zum Beispiel schon im Bereich Loyalty mit „Miles and More“ oder bei der Weiterentwicklung der preisgekrönten Kunden App. Diese wurde zentral im Konzern entwickelt, Design und Angebote sind aber maßgeschneidert für die jeweiligen Airlines.
Künftig wird auch das Netzmanagement für die Kurz- und Mittelstrecke aller Netzwerk-Airlines gruppenweit gesteuert. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Fluggesellschaften. Für das Langstrecken-Angebot ist dieses Modell bereits seit zehn Jahren erfolgreich etabliert. Damit wird nun die Steuerung des gesamten kommerziellen Angebotsmanagements in der Verantwortung gruppenweiter Airline-Funktionen gebündelt. Gäste, die bereits heute überwiegend mehr als nur eine Konzerngesellschaft für ihre Reisen nutzen, erhalten eine noch besser aufeinander abgestimmte Angebotsvielfalt. Zudem steigt die Effizienz und Entscheidungen können schneller getroffen werden.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat am 16. September 2025 bekanntgegeben, dass auf Empfehlung des Nominierungsausschusses Johannes Teyssen der Lufthansa-Hauptversammlung am 12. Mai 2026 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen werden soll.
Im Anschluss an die Wahl durch die Hauptversammlung soll er durch den Aufsichtsrat zu dessen Vorsitzenden gewählt werden und die Nachfolge von Karl-Ludwig Kley antreten.
Karl-Ludwig Kley wird dann mit dem regulären Ablauf seines Mandats nach 13 Jahren - davon acht Jahre als Vorsitzender - aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG ausscheiden.

Lufthansa Airlines begrüßt den ersten Dreamliner mit der neuen Allegris-Kabine in Frankfurt: Die Boeing 787-9 mit der neuen Ausstattung in allen Klassen landete Ende August aus Seattle/Washington State kommend am Frankfurter Flughafen. Das jüngste Mitglied der Lufthansa Airlines Flotte wird seit 9. Oktober zunächst auf Flügen von Frankfurt nach Toronto/Kanada eingesetzt. Allein in diesem Jahr erwartet Lufthansa noch bis zu neun weitere Boeing 787-9 – das entspricht einer Neuauslieferung alle zwei Wochen – an ihrem größten Drehkreuz in Frankfurt.
„Ganz besonders freut mich, dass wir unseren Gästen nun auch das Premiumerlebnis Allegris in Frankfurt anbieten können“, sagt Jens Ritter, CEO Lufthansa Airlines. „Mit der Ankunft der Boeing 787-9 bekommt nun auch die Modernisierung unserer Langstreckenflotte an unserem größten Drehkreuz einen großen Schub. Damit können wir auch in Frankfurt deutlich mehr leisere und treibstoffeffizientere Flugzeugtypen der neuesten Technologie für unsere Gäste einsetzen.“
Die hochmodernen ‚Dreamliner‘ Langstreckenflugzeuge verbrauchen im Schnitt nur noch rund 2,5 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke. Das sind rund 25 Prozent weniger als bei ihrem Vorgängermodell. Lufthansa Airlines hat 29 Boeing 787-9 bestellt. Insgesamt erwartet die Fluggesellschaft in den nächsten Jahren 78 moderne Langstreckenflugzeuge mit Allegris an Bord – die größte Flottenmodernisierung ihrer Geschichte.
Die Boeing 787-9 bietet den Reisenden mit Lufthansa Allegris in Frankfurt ein neues, verbessertes Reiseerlebnis.
Lufthansa Allegris wird bereits seit Sommer 2024 auf Langstreckenflügen ab München eingesetzt.

Die Deutsche Lufthansa AG hat am 3. September 2025 erfolgreich unbesicherte und nicht nachrangige Wandelanleihen mit einem Gesamtnennbetrag von 600 Mio. EUR platziert. Die Anleihen haben eine Stückelung von je 100.000 EUR und einen festverzinslichen jährlichen Kupon von 0 %. Die Transaktion war mehrfach überzeichnet.
Till Streichert, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG sagt: „Wir sind sehr zufrieden mit der erfolgreichen Emission unserer neuen Wandelanleihe, die wir zu sehr attraktiven Konditionen platzieren konnten. Der Erfolg der Transaktion beruhte auf hoher Investoren-Nachfrage und der zuletzt guten Entwicklung unseres Aktienkurses. Dank unserer starken Bilanz und unseres Investment-Grade-Ratings haben wir Zugang zu einer breiten Palette unterschiedlicher Finanzierungsinstrumente. Die Kombination der Emission mit einem teilweisen Rückkaufangebot für unsere ausstehende Wandelanleihe hat die Attraktivität der Transaktion weiter erhöht und die Interessen aller Stakeholder in Einklang gebracht. Die mehrfache Überzeichnung unserer neuen Wandelanleihe unterstreicht einmal mehr das Vertrauen des Kapitalmarktes in unser Unternehmen."
Die Deutsche Lufthansa AG plant, den Erlös aus der Platzierung der neuen Wandelanleihen für die Finanzierung des Rückkaufs ihrer ausstehenden Wandelanleihen und für allgemeine Geschäftszwecke einschließlich der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten zu verwenden.
Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

Leiter Investor Relations

Analysten- und Investorenkommunikation

Analysten- und Investorenkommunikation

Analysten- und Investorenkommunikation

Bei den in unserer Aktionärsinfo veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende historische Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind gekennzeichnet durch Begriffe wie „glauben“, „erwarten“, „vorhersagen“, „beabsichtigen“, „prognostizieren“, „planen“, „schätzen“, „rechnen mit“ oder „bestreben“. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf allen uns derzeit erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie können daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit beanspruchen.
Da zukunftsgerichtete Aussagen naturgemäß mit Ungewissheiten und in ihren Auswirkungen nicht einschätzbaren Risikofaktoren – wie etwa einer Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – behaftet sind oder zugrunde gelegte Annahmen nicht oder abweichend eintreffen können, besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den Prognosen wesentlich unterscheiden. Die Lufthansa Group ist stets bemüht, die veröffentlichten Daten zu kontrollieren und auf dem aktuellen Stand zu halten. Dennoch kann seitens des Unternehmens keine Verpflichtung übernommen werden, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse bzw. Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.
Die Lufthansa Group ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern mit rund 240 Gesellschaften.
Corporate Responsibility, das heißt nachhaltiges und verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln, ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie der Lufthansa Group.
Detaillierte Finanzinformationen zur Lufthansa Group