Auf der 58. ordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG in Berlin haben heute rund 1.500 anwesende Aktionäre sowie Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns die acht auf der Tagesordnung stehenden Punkte behandelt. Rund 53 Prozent des Lufthansa Aktienkapitals waren damit auf der Aktionärsversammlung vertreten, auf der der Verwendung des Bilanzgewinns 2010 zur Zahlung einer Dividende in Höhe von 60 Cent je auf den Namen lautende Stückaktie zugestimmt wurde. 

Unter anderem hat die große Mehrheit der Anteilseigner des Unternehmens die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats entlastet. Die Aktionäre billigten außerdem ein neues System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder, das der Aufsichtsrat in Umsetzung des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung beschlossen hatte. 

Dem Vorschlag, die von der Hauptversammlung am 17. Mai 2006 erteilte Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen und Schaffung eines bedingten Kapitals durch eine neue Ermächtigung zu ersetzen, stimmten die Teilnehmer der Hauptversammlung ebenfalls zu. Und auch die Wahl von PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft , Düsseldorf, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer sowie zum Prüfer für die prüferische Durchsicht von Zwischenberichten für das Geschäftsjahr 2011 fand die Zustimmung der Aktionäre.

Den letzten Tagesordnungspunkt, der die Bestellung eines Sonderprüfers zur Prüfung der Vorgänge bei der Geschäftsführung in Zusammenhang mit dem Erwerb der Austrian Airlines AG sowie im Zusammenhang mit dem zwangsweisen Ausschluss der Minderheitsaktionäre bei der Austrian Airlines AG verlangte, wurde von den Anteilseignern der Deutschen Lufthansa AG abgelehnt.  

Detaillierte Informationen zur Hauptversammlung sind hier verfügbar.