Liebe Aktionär:innen,

die Lufthansa Group hat im Jahr 2021 deutliche Fortschritte bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie gemacht. Dabei profitierte unser Konzern ebenso wie die gesamte Luftfahrtbranche von den Erfolgen der Pandemiebekämpfung. Gleichzeitig haben wir tiefgreifende Veränderungen im Unternehmen angestoßen und umgesetzt, um uns auf die strukturellen Veränderungen unserer Märkte einzustellen. Mit der weiteren Erholung, die wir im Jahr 2022 erwarten, nähern wir uns einer „neuen Normalität“. Wir bereiten uns intensiv darauf vor – immer mit dem Ziel, unsere Wettbewerbsposition zu verbessern und gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen. „NEW NORMAL. NEW STRENGTH.“ ist daher der Titel unseres aktuellen Geschäftsberichts. Mit der Transformation der Lufthansa Group möchten wir diesem Anspruch gerecht werden.

Im Jahr 2021 ist die Nachfrage nach Flugreisen wieder gestiegen, getrieben durch den weltweiten Fortschritt der Impfkampagnen und Lockerungen von Reiserestriktionen. Dadurch waren wir in der Lage, unsere Kapazitäten im Laufe des Jahres deutlich auszubauen. Viele Menschen konnten in ihren Sommerferien lang ersehnte Urlaubsreisen wahrnehmen. Davon haben wir vor allem auf touristisch geprägten Kurz- und Mittelstrecken profitiert. Die Nachfrage hat aber auch auf der Langstrecke wieder zugenommen. So stiegen nach der Öffnung der USA für europäische Reisende im November die Buchungszahlen nach Nordamerika sprunghaft an. Auch zeigten sich ab Herbst deutliche Zeichen einer Erholung bei Geschäftsreisen. Insgesamt haben wir im Berichtsjahr 47 Millionen Fluggäste an Bord unserer Airlines begrüßt.

Infolge der Erholung waren wir in der Lage, den operativen Verlust um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Das Adjusted EBIT, unsere führende Ergebniskennzahl, lag im Geschäftsjahr 2021 bei – 2.349 Mio. EUR, inklusive einmaliger Restrukturierungsaufwendungen von knapp 600 Mio. EUR. Im dritten Quartal war das operative Ergebnis sogar wieder positiv – ein Erfolg, der vor allem dank unserer konsequenten Kostensenkungen möglich war. Bereits heute haben wir mehr als drei Viertel der angestrebten jährlichen Einsparungen von rund 3,5 Mrd. EUR erreicht. Im Zuge der Transformation unseres Unternehmens senken wir nicht nur unsere Kosten signifikant und nachhaltig, sondern wir machen die Lufthansa Group effizienter und rüsten sie damit für eine erfolgreiche Zukunft.

Zur Weiterentwicklung der Gruppe tragen die Aviation Services-Gesellschaften der Lufthansa Group wesentlich bei. Sie konnten im Berichtsjahr von einer verbesserten Finanzentwicklung profitieren. So erzielte Lufthansa Cargo im Jahr 2021 erneut ein Rekordergebnis. Wir gehen davon aus, dass sich der Nachfrageboom angesichts weltweit aus dem Takt geratener Lieferketten und anhaltender Kapazitätsengpässe fortsetzen wird. Auch Lufthansa Technik und die LSG Group erzielten wieder positive operative Ergebnisse, unterstützt von der Erholung im globalen Passagierverkehr.

Darüber hinaus haben wir im Jahr 2021 unsere Bilanz gestärkt und die Phase der staatlichen Stabilisierung in Deutschland nach weniger als 18 Monaten beendet. Über die Ausgabe mehrerer Anleihen und die Durchführung einer Kapitalerhöhung sowie weiterer Finanzierungsmaßnahmen haben wir insgesamt über 8 Mrd. EUR aufgenommen. Dadurch konnten wir die Mittel, die wir in Deutschland im Rahmen der Stabilisierungsmaßnahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds aufgenommen hatten, vollständig und früher als ursprünglich geplant zurückzahlen.

Damit ist nun der Weg für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds frei, seine Aktienbeteiligung an der Lufthansa Group zu veräußern. Bis Oktober 2023 muss dieser Verkauf vollzogen sein. Die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 9,4 Mrd. EUR. Sie war damit rund doppelt so hoch wie zu Beginn der Krise.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir eine weitere Erholung im Luftverkehr. Im ersten Quartal des Jahres werden uns die Verbreitung der Omikron-Variante und die dadurch gestiegenen Corona-Fallzahlen zwar noch belasten, für den weiteren Jahresverlauf gehen wir aber von einer deutlichen Entspannung der pandemischen Lage aus, sodass viele Menschen Urlaubs- und Geschäftsreisen nachholen können. Gleichzeitig könnten sich die politischen und wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Konflikts in derzeit noch nicht abschätzbarer Weise auf unsere Geschäftsentwicklungen auswirken. Insgesamt sind wir jedoch gut vorbereitet, um unsere Erholung auch in einem weiteren herausfordernden Jahr fortzusetzen.

2022 bleiben unsere Kund:innen mehr denn je im Mittelpunkt unseres Handelns. Während der Pandemie waren ihre Geduld und Loyalität in besonderem Maße gefordert. Deshalb setzen wir jetzt alles daran, unsere Services so schnell wie möglich wieder auszubauen und mehr denn je auf die individuellen Bedürfnisse unserer Fluggäste auszurichten. Durch Innovationen und Digitalisierung wollen wir die Zufriedenheit unserer Gäste weiter erhöhen und ihnen das beste Flugreiseerlebnis in Europa bieten.

Verantwortung bildet weiterhin die Grundlage jeglichen unternehmerischen Handelns in der Lufthansa Group. So bauen wir unser Umweltengagement kontinuierlich aus. Zum einen, indem wir unsere Flottenmodernisierung beschleunigen, indem wir ältere, ineffiziente Flugzeugtypen durch moderne, treibstoffeffizientere Flugzeuge schneller als geplant ersetzen. Darüber hinaus optimieren wir den Treibstoffverbrauch unserer Flotten mit Hilfe technischer Innovationen, wie der sogenannten Haifischhautfolie, die die Aerodynamik der Flugzeuge verbessert. Zum anderen diskutieren wir gemeinsam mit Politik und Verbänden intensiv, wie Anreize zur Emissionsreduktion geschaffen werden können, ohne dass europäische Airlines einem Wettbewerbsnachteil gegenüber Fluggesellschaften außerhalb der EU ausgesetzt sind. Schließlich intensivieren wir unsere Aktivitäten bei der Erforschung, Entwicklung und Produktion nachhaltiger Kraftstoffe, um uns wichtige Kapazitäten zu sichern. Die zahlreichen Initiativen und Projekte unserer Konzerngesellschaften für mehr Nachhaltigkeit im Luftverkehr bündeln wir in unserem neu gegründeten „CleanTech Hub“. Wir haben den Anspruch, auch bei der Nachhaltigkeit in unserer Industrie die höchsten Standards zu setzen.

Wir freuen uns, dass Sie uns auf unserem Weg zur neuen Normalität und zu neuer Stärke begleiten. Ebenso freuen wir uns darauf, Sie wieder an Bord unserer Flugzeuge zu begrüßen.

Dennis Weber

Leiter Investor Relations
Deutsche Lufthansa AG

Kennzahlen Jan. - Dez. 2021

16.811 (+24%)

Umsatz in Mio. €

-2.349 (+57%)

Adjusted EBIT in Mio. €

Geschäftsverlauf

Geschäftsentwicklung der Lufthansa Group verbessert sich im Laufe des Berichtsjahres

Die Lufthansa Group hat im Jahr 2021 deutliche Fortschritte bei der Bewältigung der Coronakrise gemacht. Die operative und finanzielle Entwicklung des Konzerns verbesserte sich im Jahresverlauf deutlich.

Die Passagier-Airlines der Lufthansa Group verzeichneten aufgrund des weltweit beschleunigten Impffortschritts und der daraus resultierenden schrittweisen Lockerung der Reisebeschränkungen eine deutliche Verbesserung der Nachfrage. Nachdem bereits zum Sommer die Nachfrage nach europäischen Urlaubszielen und touristischen Langstreckendestinationen mit nur begrenzten oder keinen Reisebeschränkungen stark gestiegen war, nahm sie im Herbst auch auf den Strecken nach Nordamerika deutlich zu. Dabei spielte vor allem die Öffnung der USA für europäische Reisende eine wichtige Rolle. Darüber hinaus stieg auch die Nachfrage nach Geschäftsreisen merklich. Gegen Jahresende wirkten sich steigende Fallzahlen in den Heimatmärkten des Konzerns und das Auftreten der Omikron-Variante allerdings negativ auf die Nachfrage aus.

Die angebotene Kapazität im Passagiergeschäft, gemessen in Sitzkilometern, wurde im Verlauf des Geschäftsjahres 2021 kontinuierlich ausgebaut. Im ersten Quartal lag das Angebot bei 21 % des Vorkrisenniveaus im Jahr 2019, im zweiten Quartal bei 29 %, im dritten Quartal bei 50 % und im vierten Quartal bei 60 %. Im gesamten Berichtsjahr lag die Kapazität bei 40 % des Vorkrisenniveaus.

Das Frachtgeschäft der Lufthansa Group erreichte im Berichtsjahr ein neues Rekordniveau, getrieben von einer weiter steigenden Nachfrage nach Frachtkapazitäten und hohen Durchschnittserlösen. Auch die Entwicklung von Lufthansa Technik und der LSG Group verbesserte sich im Verlauf des Berichtsjahres, unterstützt von der Erholung im Passagierverkehr. Beide Geschäftsfelder konnten im Berichtsjahr ein positives Adjusted EBIT erzielen.

Die Lufthansa Group konnte außerdem im Laufe des Berichtsjahres deutliche Fortschritte bei der Umsetzung ihres Restrukturierungsprogramms machen. Die bislang implementierten Maßnahmen machen mehr als drei Viertel der insgesamt 3,5 Mrd. EUR an jährlichen Einsparungen aus, die ab dem Jahr 2024 erzielt werden sollen. Die Restrukturierungsaufwendungen, die notwendig sind, um das Unternehmen an das krisenbedingt veränderte Marktumfeld anzupassen, beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 581 Mio. EUR (Vorjahr: 233 Mio. EUR).

Im Laufe des Berichtsjahres führte die Lufthansa Group eine Kapitalerhöhung in Höhe von 2,2 Mrd. EUR durch und nahm weitere Finanzmittel in Höhe von 6,1 Mrd. EUR auf. Damit war die Lufthansa Group in der Lage, die im Rahmen der Stabilisierungsmaßnahmen des WSF aufgenommenen Mittel in Deutschland früher als ursprünglich geplant zurückzuzahlen.

Der Ausbau des Flugangebots, die positive Entwicklung bei den Aviation Services und die Fortschritte im Rahmen des Restrukturierungsprogramms spiegelten sich auch in der Entwicklung des Ergebnisses der Lufthansa Group wider. Das Adjusted EBIT lag im ersten Quartal bei – 1.143 Mio. EUR (Vorjahr: – 1.220 Mio. EUR) und im zweiten Quartal bei – 952 Mio. EUR (Vorjahr: – 1.679 Mio. EUR). Im dritten Quartal 2021 erreichte die Lufthansa Group mit einem Adjusted EBIT von 17 Mio. EUR (Vorjahr: – 1.262 Mio. EUR) wieder ein positives Ergebnis. Im vierten Quartal belief sich das Adjusted EBIT auf – 271 Mio. EUR (Vorjahr: – 1.290 Mio. EUR).

Lufthansa Group kann operativen Verlust im Geschäftsjahr 2021 deutlich reduzieren

Der Vergleich der Zahlen des Geschäftsjahres 2021 mit den entsprechenden Vorjahreszahlen wird dadurch verzerrt, dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Januar und Februar 2020 noch kaum durch die Coronakrise belastet war.

Dennoch lag die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines im Geschäftsjahr 2021 um 32 % über Vorjahresniveau. Die Verkehrserlöse der Lufthansa Group Airlines stiegen gegenüber Vorjahr um 31 % auf 11.876 Mio. EUR (Vorjahr: 9.078 Mio. EUR), die Umsatzerlöse des Konzerns lagen mit 16.811 Mio. EUR um 24 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 13.589 Mio. EUR).

Unterstützt von einem strikten Kostenmanagement und einem Rekordgewinn im Frachtgeschäft konnte der operative Verlust gegenüber Vorjahr mehr als halbiert werden. Das Adjusted EBIT lag im Berichtszeitraum bei – 2.349 Mio. EUR (Vorjahr: – 5.451 Mio. EUR). Darin enthalten sind einmalige Belastungen aus Restrukturierungen in Höhe von 581 Mio. EUR (Vorjahr: 233 Mio. EUR) und nicht betrieblich bedingte, außerordentliche Kosten aus Rechtsverfahren in Höhe von 103 Mio. EUR (Vorjahr: 0 Mio. EUR). Die Adjusted EBIT-Marge lag bei – 14,0 % (Vorjahr: – 40,1 %). Das EBIT betrug – 2.316 Mio. EUR (Vorjahr: – 7.353 Mio. EUR).

Das auf die Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende Konzernergebnis lag im Berichtszeitraum bei – 2.191 Mio. EUR (Vorjahr: – 6.725 Mio. EUR).

Die Bruttoinvestitionen stiegen zwar um 4 % auf 1.329 Mio. EUR (Vorjahr: 1.273 Mio. EUR), lagen aber im Vergleich zu den Vorkrisenjahren weiter auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Der Operative Cashflow stieg gegenüber Vorjahr primär aufgrund des Rückgangs des Verlusts vor Ertragsteuern auf 618 Mio. EUR (Vorjahr: – 2.328 Mio. EUR). Der Adjusted Free Cashflow, der neben dem Investitions-Cashflow auch den Mittelabfluss aus Leasingverhältnissen berücksichtigt, lag bei – 855 Mio. EUR (Vorjahr: – 3.669 Mio. EUR).

Die Eigenkapitalquote stieg um 7,1 Prozentpunkte auf 10,6 % (Vorjahr: 3,5 %), unter anderem bedingt durch die Ausgabe neuer Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung. Die Nettokreditverschuldung lag aufgrund der zugeführten Eigenkapitalmittel, die den Abfluss aus dem Free Cashflow, Zinsen und Pensionsplandotierungen mehr als kompensierte, mit 9.023 Mio. EUR um 9 % unter dem Niveau vom Jahresende 2020 (31. Dezember 2021: 9.922 Mio. EUR).

Ende des Geschäftsjahres 2021 standen dem Konzern liquide Mittel in Höhe von 9,4 Mrd. EUR zur Verfügung. Darin enthalten sind noch nicht abgerufene Mittel in Höhe von 1,0 Mrd. EUR aus einem staatlich garantierten Kredit in der Schweiz und 735 Mio. EUR aus verfügbaren Kreditlinien. In Deutschland wurden sämtliche Mittel zurückgezahlt beziehungsweise gekündigt.

Kennzahlen Lufthansa Group


1) Vorjahreszahlen bereinigt um die Effekte aus der Ausgabe neuer Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung im September 2021.

Veröffentlichungstag: 3. März 2022.

Aktienkursentwicklung

Entwicklung der Lufthansa Aktie weiterhin durch die Coronakrise beeinflusst

Die Corona-Pandemie hat die Kursentwicklungen in der Airline-Branche und damit auch die Entwicklung der Lufthansa Aktie seit Beginn der Krise Anfang 2020 stark beeinflusst.

Ausgehend von einem – um die Effekte aus der Ausgabe neuer Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung bereinigten – Jahresendkurs 2020 von 7,72 EUR entwickelte sich der Aktienkurs im ersten Quartal des Berichtsjahres positiv. Getrieben von einer sich abzeichnenden Markterholung im Sommer stieg der Kurs bis Anfang März auf 9,12 EUR. In der Folge sank der Kurs jedoch unter anderem aufgrund des Anstiegs des Ölpreises und in Erwartung einer Kapitalerhöhung, die schließlich Mitte September bekannt gegeben wurde. Ab der Mitte des vierten Quartals wirkten sich die sich wieder verschlechternde Pandemielage und die Entdeckung der Omikron-Variante zusätzlich negativ aus. Die Aktie erreichte am 30. November 2021 ihren Jahresstiefststand mit 5,36 EUR. Zum Jahresende notierte sie bei 6,18 EUR. Insgesamt verzeichnete die Aktie im Geschäftsjahr 2021 damit einen um die Effekte der Kapitalerhöhung bereinigten Verlust von 20 %. Der Vergleichsindex MDAX stieg im Jahr 2021 um 14 %.

Über den gesamten Krisenzeitraum 2020 und 2021 verzeichnete die Lufthansa Aktie einen um die Effekte der Kapitalerhöhung bereinigten Verlust von 47 %. Damit schnitt die Lufthansa Aktie jedoch deutlich besser ab als die Aktien der maßgeblichen Wettbewerber IAG und Air France-KLM, die seit Beginn der Krise 66 % beziehungsweise 61 % verloren. Der Vergleichsindex MDAX stieg im gleichen Zeitraum um 24 %. Die europäischen Low-Cost-Carrier entwickelten sich ebenfalls besser als die Lufthansa Aktie. Sie profitierten dabei von ihrem Fokus auf die touristische Kurzstrecke, für welche sich der Markt im Vergleich zur Langstrecke deutlich schneller erholt.

Kursverlauf der Lufthansa Aktie


Ausblick

Lufthansa Group erwartet fortgesetzte Erholung bei weiterhin hoher Unsicherheit

Die Lufthansa Group geht davon aus, im Jahr 2022 die im vergangenen Jahr begonnene Erholung fortsetzen zu können. Sie stützt ihre Erwartung vor allem auf die Nachfrageerholung, die sich seit Beginn des Jahres in Form von deutlich steigenden Neubuchungen abzeichnet, und die Fortschritte bei der Umsetzung des konzernweiten Kostensenkungsprogramms.

Die Lufthansa Group erwartet, dass die Kundennachfrage weiter von der Pandemieentwicklung und den daraus resultierenden Veränderungen von Reiserestriktionen beeinflusst werden wird. Auch der Ukraine-Konflikt könnte die weitere Erholung des Konzerns beeinflussen. Aufgrund dieser Unsicherheiten geht der Konzern davon aus, dass das Buchungsverhalten der Kunden weiter sehr kurzfristig sein wird. Damit unterliegt der gesamte Finanzausblick des Konzerns einem hohen Maß an Prognoseunsicherheit.

Die Konzern-Airlines fokussieren sich aufgrund dieser Unsicherheiten darauf, ein hohes Maß an operativer Flexibilität sicherzustellen, um das Flugangebot auch kurzfristig an verschiedene Nachfrageszenarien anpassen zu können.

Dennoch geht die Lufthansa Group davon aus, dass die Nachfrage im Jahresverlauf deutlich steigen wird, sodass das Flugangebot im Verlauf des Jahres 2022 entsprechend ausgeweitet werden kann. Dabei wird erwartet, dass der Kapazitätsausbau insbesondere durch die touristisch geprägten Kurzstrecken in Europa getrieben wird. Auch auf der Langstrecke und im Segment der Geschäftsreisen rechnet die Lufthansa Group mit einer weiteren Erholung, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Insgesamt erwartet die Lufthansa Group, vorbehaltlich der weiteren Entwicklung des Ukraine-Konflikts, dass die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines im Geschäftsjahr 2022 bei mehr als 70 % der Vorkrisenkapazität liegen wird.

Lufthansa Group erwartet Umsatzanstieg und Verbesserung von Adjusted EBIT und Adjusted Free Cashflow

Für den Konzern wird vor allem aufgrund der weiteren Erholung bei den Passagier-Airlines ein Erlösanstieg im Jahr 2022 gegenüber Vorjahr erwartet. Das Erlösniveau der Vorkrisenzeit wird jedoch im Jahr 2022 voraussichtlich noch nicht erreicht.

Unterstützt von den Fortschritten bei der Umsetzung des Kostensenkungsprogramms erwartet die Lufthansa Group im Jahr 2022 eine Verbesserung des Adjusted EBIT gegenüber Vorjahr. Das Unternehmen geht davon aus, dass im Geschäftsjahr 2022 keine Sachverhalte auftreten werden, die für wesentliche Adjustments, also ein Abweichen von Adjusted EBIT und EBIT, sorgen werden. Die Entwicklung der Kapitalverzinsung (Adjusted ROCE) wird vor allem von dem Ausmaß der Verbesserung des Adjusted EBIT abhängen. Damit sind sowohl ein positiver als auch ein negativer Adjusted ROCE möglich.

Die Lufthansa Group erwartet einen Anstieg des operativen Cashflows gegenüber Vorjahr, getrieben durch die prognostizierte Ergebnisverbesserung, ein striktes Management von Forderungen und Verbindlichkeiten und den Wegfall von Mittelabflüssen im Zusammenhang mit der Zahlung gestundeter Steuerverbindlichkeiten im Vorjahr.

Die Bruttoinvestitionen werden sich voraussichtlich auf rund 2,5 Mrd. EUR belaufen und im Wesentlichen auf Flugzeuginvestitionen entfallen. Dabei wird das Investitionsvolumen durch die erfolgreiche Nachverhandlung von Auslieferungs- und Zahlungsplänen von Flugzeugen und die Nutzung von Leasing begrenzt.

Damit prognostiziert der Konzern für das Geschäftsjahr 2022 eine Verbesserung des Adjusted Free Cashflow gegenüber Vorjahr. Das Ausmaß der Verbesserung des Adjusted Free Cashflow wird die Entwicklung der Nettokreditverschuldung bedingen. Damit sind sowohl ein Anstieg als auch ein Rückgang der Nettokreditverschuldung gegenüber dem Vorjahr möglich.

Die geplanten Finanzierungsmaßnahmen dienen im Wesentlichen der Rückzahlung von fällig werdenden Verbindlichkeiten. Dabei soll sichergestellt werden, dass stets eine Liquidität zwischen 6 Mrd. EUR und 8 Mrd. EUR verfügbar ist. Unter Einbezug der am Jahresende verfügbaren Liquidität geht die Lufthansa Group somit davon aus, dass die Solvenz des Unternehmens über das Jahr 2022 hinaus gesichert ist.

Themen

Finanzierung

Wiedergewonnener Kapitalmarktzugang ermöglicht Rückzahlung von Stabilisierungsmaßnahmen

Die Lufthansa Group hat sich im Geschäftsjahr 2021 erfolgreich mit verschiedenen Instrumenten am Kapitalmarkt refinanziert. Sie profitierte dabei von ihrem wiedergewonnenen guten Zugang zum Kapitalmarkt infolge der operativen Erholung und der erfolgreichen Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen.

So wurden durch die Ausgabe von Anleihen insgesamt 4,1 Mrd. EUR am Kapitalmarkt aufgenommen. Weiterhin schloss die Lufthansa Group am 6. Oktober 2021 ihre Kapitalerhöhung erfolgreich ab. Der Bruttoerlös aus der Kapitalerhöhung belief sich auf 2,2 Mrd. EUR. Die Gesellschaft gab im Rahmen der Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten 597.742.822 neue auf den Namen lautende Stückaktien im Bezugsverhältnis 1:1 aus. Das Grundkapital beläuft sich damit auf 3.060.443.248,64 EUR. Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG konnten die neuen Aktien für 3,58 EUR je Aktie erwerben.

Darüber hinaus hat die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 20 Flugzeugfinanzierungen abgeschlossen. Die aufgenommenen Kredite in Höhe von insgesamt 1,4 Mrd. EUR wurden mit fünf Airbus A350, drei Boeing 777F sowie zwölf Flugzeugen aus der A320-Familie besichert. Weiterhin hat die Lufthansa Group im Berichtsjahr zwei Schuldscheindarlehen über 350 Mio. EUR und 150 Mio. EUR abgeschlossen.

Insgesamt konnte die Lufthansa Group somit über 8 Mrd. EUR aufnehmen. Durch diese Finanzmittel sowie durch die verbesserte Geschäftsentwicklung war die Deutsche Lufthansa AG in der Lage, die vom WSF in Anspruch genommenen Stabilisierungsmaßnahmen vollständig und vorzeitig zurückzuzahlen.

Im Berichtsjahr hat der WSF seinen Anteilsbesitz an der Deutschen Lufthansa AG laut Stimmrechtsmitteilung vom 7. Oktober 2021 auf 14,09 % reduziert. Zu Beginn der Stabilisierungsmaßnahmen lag der Aktienanteil bei 20 %. Im Rahmen seiner Teilnahme an der Kapitalerhöhung hat sich der WSF verpflichtet, die verbliebene Beteiligung spätestens 24 Monate nach Abschluss der Kapitalerhöhung, also bis spätestens Oktober 2023, zu veräußern.

Unternehmerische Verantwortung

Lufthansa mit breitem Engagement für den Klimaschutz

Lufthansa Group erhält im globalen CDP-Klimaranking zum vierten Mal in Folge eine gute Bewertung

Die Lufthansa Group arbeitet zielgerichtet für eine klimafreundlichere Luftfahrt und hat sich zu einem ambitionierten CO2-Reduktionspfad verpflichtet. Im globalen Klimaranking der gemeinnützigen Umweltorganisation Carbon Disclosure Project (CDP) hat die Lufthansa Group für ihre Strategie und deren Umsetzung jetzt das vierte Jahr in Folge eine gute Bewertung erhalten. Auf einer Skala von „A“ (bestes Ergebnis) bis „D-“ wurde das Unternehmen mit „B“ bewertet. Bei der Messung der eigenen CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) und jenen der Lieferkette (Scope 3) wurde der Lufthansa Group wie im Vorjahr die Bestnote „A“ attestiert. In der Kategorie Engagement in der Wertschöpfungskette konnte sich die Lufthansa Group deutlich verbessern.

„Das wiederholt gute Abschneiden im CDP-Klimaranking ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Bestätigung, dass wir mit unseren Programmen hin zu einer nachhaltigen Luftfahrt auf dem richtigen Weg sind und Ansporn, diesen konsequent weiter zu beschreiten. Wir setzen all unsere Expertise, unsere Energie und unsere Netzwerke auch in herausfordernden Zeiten ein, um CO2-neutrales Fliegen Realität werden zu lassen“, sagt Christina Foerster, Chief Customer Officer der Lufthansa Group.

CO2-Emissionen jetzt direkt an Bord ausgleichen

Lufthansa German Airlines bietet jetzt noch mehr Möglichkeiten für CO2-neutrales Fliegen: Die Airline testet seit Februar 2022 einen neuen Service, der es Fluggästen ermöglicht, die CO2-Emissionen ihrer Flugreise direkt an Bord auszugleichen. Fluggäste von Lufthansa German Airlines können das Angebot auf Kurz- und Mittelstreckenflügen mit Internetkonnektivität von und nach München nutzen. Auch bei der SWISS kommt das Testangebot auf ausgewählten Langstreckenflugzeugen.

Das Feature wird Gästen im Onboard-Entertainmentsystem angezeigt. Dort können sie mittels Schiebregler selbst entscheiden, wie sie die CO2-Emissionen ihrer Flugreise ausgleichen möchten: Entweder über nachhaltigen Flugkraftstoff aus biogenen Reststoffen, über hochwertige Klimaschutzprojekte der Non-Profit-Organisation myclimate, oder über eine Kombination beider Optionen. Die Fluggäste können das Angebot kostenfrei über das Internet an Bord auf ihren mobilen Endgeräten nutzen. In der neuen Anwendung können die Passagiere direkt sehen, wie viele Fluggäste bereits die CO2-Emissionen ihrer individuellen Flugreise an diesem Tag ausgeglichen haben und so Teil einer wachsenden Community werden.

Nachfrage nach nachhaltigem Flugkraftstoff steigt

CO2-neutrales Fliegen ist schon heute möglich. Die Lufthansa Group verfolgt einen ambitionierten Weg für eine klimafreundlichere Luftfahrt und bietet seit Frühjahr 2021 neben Privatreisenden auch Unternehmen die Möglichkeit, für ihre Flüge nachhaltige Flugkraftstoff einzusetzen. Stetig mehr Firmenkunden der Lufthansa Group interessieren sich für diese klimafreundliche Form der Geschäftsreise oder Frachtbeförderung. Nach der Versicherungsgesellschaft AXA Deutschland, den Logistikdienstleistern DB Schenker sowie Kühne+Nagel hat sich mit Kearney jetzt auch die erste international tätige Unternehmensberatung dazu entschieden, umfassend in nachhaltige Flugkraftstoffe zu investieren. So nutzt Kearney seit November 2021 das „Compensaid Corporate Programm“ der Lufthansa Group, um einen Großteil ihrer Geschäftsflüge CO2-neutral zu gestalten.

„Als Europas größte Abnehmerin von nachhaltigem Flugkraftstoff ermöglichen wir schon heute CO2-neutrales Fliegen. Bei unseren Firmenkunden spüren wir zunehmendes Interesse, diese echte Alternative zu fossilem Flugtreibstoff zu nutzen. Jedes Unternehmen, das bereits heute in Sustainable Aviation Fuel investiert, beflügelt den Markthochlauf von nachhaltigem Flugkraftstoff und leistet so einen wichtigen Beitrag auf dem Weg hin zu einem CO2-neutralen Luftverkehr“, sagt Christina Foerster, Chief Customer Officer der Lufthansa Group.

Gut für die Umwelt: Lufthansa und Fraport recyceln jährlich bis zu 4 Millionen PET-Flaschen

Am Flughafen Frankfurt werden künftig jährlich bis zu vier Millionen PET-Flaschen, die an Bord von Lufthansa Flugzeugen gesammelt werden, komplett wiederverwertet. Frankfurt ist damit der erste Flughafen Europas und Lufthansa die erste Fluggesellschaft, die recycelbare PET-Flaschen direkt aus dem Flugzeug in einen nachhaltigen und geschlossenen Wertstoffkreislauf überführen. Beide Unternehmen haben gemeinsam mit den Hassia Mineralquellen aus Bad Vilbel das Recycling-Projekt „Closed Loop“ Ende vergangenen Jahres intensiv getestet und sofort in den Regelbetrieb überführt. Sie leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

SWISS rüstet gesamte Boeing 777-300ER-Flotte mit AeroSHARK aus

SWISS hat sich entschieden, ihre gesamte Boeing-Langstreckenflotte mit der treibstoffsparenden AeroSHARK-Oberflächentechnologie auszustatten. Ab Mitte des Jahres werden schrittweise insgesamt zwölf Boeing 777-300ER mit den gemeinsam von Lufthansa Technik und BASF entwickelten Riblet-Folien ausgestattet. Der dadurch deutlich reduzierte Reibungswiderstand macht die Teilflotte um mehr als ein Prozent sparsamer und emissionsärmer.

Ab 2022 sollen auch alle 777-Frachter von Lufthansa Cargo mit der neuen Oberfläche ausgestattet werden.

Kapazitätsausbau & Nachfrageentwicklung

Airlines der Lufthansa Group weiten Angebot zu Ostern und für den Sommer deutlich aus

Die Nachfrage nach Flugreisen in den Osterferien ist nach weiteren Reiseerleichterungen im europäischen Ausland deutlich angestiegen. So verzeichnete der Konzern Mitte Februar die stärkste Buchungswoche der letzten zwei Jahre. Die Anzahl der Neubuchungen übertraf dabei die Vergleichswoche des Vorjahres um das Vierfache.

Um der hohen Nachfrage nachzukommen und möglichst viele Sonnenhungrige an ihr Urlaubsziel zu bringen, bietet Lufthansa German Airlines jetzt kurzfristig zu Ostern mehr als 50 zusätzliche Flüge von und nach Frankfurt und München an.

Wer jetzt bereits über den Sommer-Urlaub nachdenkt, kann ab sofort aus über 160 Zielen ab Frankfurt und München wählen und einen Traumurlaub buchen. Ob auf die Kanaren oder zu exotischen Zielen in der Ferne, der Sommerflugplan 2022 von Lufthansa German Airlines hat viel zu bieten und wurde durch zahlreiche attraktive Neuanflüge sowie Wiederaufnahmen und Frequenzerweiterungen erweitert. Die Anzahl der innereuropäischen Verbindungen ab Frankfurt und München erreicht mit rund 5.000 wöchentlichen Flügen wieder nahezu das Niveau von 2019.

Lufthansa German Airlines ist Deutschlands beliebteste Reise- und Tourismusmarke. Die Airline führt die deutsche Top 10 des in diesem Jahr erstmalig durchgeführten Travel & Tourism Brand & Destination Rankings 2022 von YouGov an. Damit sichert sich Lufthansa German Airlines den ersten Platz unter den bei deutschen Verbrauchern beliebtesten Reise- und Tourismus-Marken.

Eurowings Discover lockt im Sommer 2022 ab Frankfurt mit vielen attraktiven Kurz-, Mittel- und Langstreckenzielen. Neben 19 Zielen auf der Langstrecke wartet Eurowings Discover auch mit einem vielseitigen touristischen Kurz- und Mittelstreckenangebot auf, u.a. mit neun griechischen Inseln, den Kanaren, Portugal und der Türkei. Die Strecken werden, wie geplant, im Laufe des Sommers von Lufthansa übernommen.

Eurowings stellt sich auf einen Sommer mit enormen Nachholeffekten ein. Nach einem deutlichen Anstieg der touristischen Flugbuchungen zieht auch die Nachfrage auf den Business-Strecken zunehmend an. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und monatelangem Arbeiten aus dem Homeoffice wird der Wunsch nach Freiheit im privaten sowie beruflichen Kontext immer stärker.  

Auch SWISS baut ihr Flugangebot im kommenden Sommer weiter aus und nimmt sechs neue Europaziele ins Programm. Ab Zürich fliegt SWISS neu nach Bologna, Nantes, Sofia, Odessa sowie Vilnius und ab Genf neu nach Brüssel. Insgesamt wird SWISS ab Zürich und Genf 119 Destinationen bedienen. Im Europaverkehr wird der Schwerpunkt auf Zielen für Freizeit- und Besuchsreisen sowie europäischen Metropolen liegen, im Interkontinentalbereich stehen die Destinationen in Nordamerika im Fokus. SWISS geht davon aus, im Laufe des dritten Quartals wieder rund 80 Prozent der Kapazitäten von 2019 anbieten zu können.

Mit der Ankündigung großflächiger Lockerungen in ganz Europa legen die Buchungen auch bei Austrian Airlines deutlich zu. Vor allem die Nachfrage nach Flügen in den Osterferien ist groß, wobei es die Reisenden vor allem zu Warmwasserdestinationen wie die Malediven, Mauritius oder Cancún zieht.

Partnerschaften

Lufthansa German Airlines fliegt Team Deutschland zu Olympischen Winterspielen

Mit großer Spannung und in freudiger Erwartung auf viele erfolgreiche Wettkämpfe starteten am 31. Januar 2022 rund 100 Athlet:innen, Trainer:innen und Betreuer:innen nach Peking.

Lufthansa German Airlines CEO Klaus Froese sagte: "Es ist Tradition, dass das Team Deutschland mit Lufthansa zu Olympischen Spielen fliegt. Für uns ist das eine ganz besondere Aufgabe, die wir jedes Mal wieder mit Freude und Stolz übernehmen.“

Mit insgesamt vier Sonderflügen wurden über 400 Athlet:innen und deren Betreuerteams zu den Olympischen Spielen geflogen.

Lufthansa Cargo hat in den Wochen zuvor bereits 100 Tonnen Sportgeräte und Sportgepäck nach Peking geflogen. Seit vielen Jahren ist der „Frachtkranich“ ein verlässlicher Partner für den Transport der Sportgeräte für das Olympiateam. Die Transporte der Sportgeräte sind besonders zeitkritisch und erfordern große Sorgfalt und Erfahrung.

Am 21. Feruar 2022 kamen die letzten Athlet:innen des erfolgreichen Teams D (insgesamt 27 Medaillen) wieder in Deutschland an. Rund 50 Athlet:innen mit ihren Gold-, Silber- und Bronzemedaillen waren an Bord dieses Fluges aus Peking, darunter die erfolgreichen Bob-Pilot:innen um Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich sowie Katharina Hennig und Victoria Carl, die sensationell mit der Langlauf Damen Staffel Silber und im Staffel Sprint die Goldmedaille geholt haben.

Aufgrund der Corona-Regeln reisten die Sportler:innen, deren Wettbewerbe bereits in der ersten Woche beendet waren, jeweils nach ihren Wettkämpfen ab. Insgesamt beförderte Lufthansa 403 Athlet:innen und deren Betreuerteams zu den Olympischen Spielen und zurück.


Kontakt

Ihre Ansprechpersonen bei Investor Relations

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

Dennis Weber

Leiter Investor Relations

Tel.: +49 69 696 - 28001
investor.relations(at)dlh.de

Svenja Lang

Analysten- und Investorenkommunikation
Privataktionär:innen

Tel.: +49 69 696 - 28025
investor.relations(at)dlh.de

Shreya Parmar

Analysten- und Investorenkommunikation
Nachhaltigkeit

Tel.: +49 69 696 - 28022
investor.relations(at)dlh.de

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Bei den in unserer Aktionärsinfo veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende historische Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind gekennzeichnet durch Begriffe wie „glauben“, „erwarten“, „vorhersagen“, „beabsichtigen“, „prognostizieren“, „planen“, „schätzen“, „rechnen mit“ oder „bestreben“. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf allen uns derzeit erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie können daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit beanspruchen.

Da zukunftsgerichtete Aussagen naturgemäß mit Ungewissheiten und in ihren Auswirkungen nicht einschätzbaren Risikofaktoren – wie etwa einer Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – behaftet sind oder zugrunde gelegte Annahmen nicht oder abweichend eintreffen können, besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den Prognosen wesentlich unterscheiden. Die Lufthansa Group ist stets bemüht, die veröffentlichten Daten zu kontrollieren und auf dem aktuellen Stand zu halten. Dennoch kann seitens des Unternehmens keine Verpflichtung übernommen werden, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse bzw. Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.