Liebe Aktionäre,

vor einem Jahr haben wir das 100-jährige Bestehen unseres Markensymbols, des Kranichs, gefeiert, das mit dem erfolgreichsten Jahr unserer Firmengeschichte zusammenfiel. Gleichzeitig haben wir mit der Auffrischung unseres Erscheinungsbilds ein neues Kapitel in der Geschichte der Lufthansa Group aufgeschlagen. Das moderne Design verkörpert die Verbindung von Tradition und Innovation und unterstreicht unseren Anspruch, in unserer Branche Maßstäbe zu setzen.

Im letzten Jahr haben wir bereits das Erscheinungsbild sämtlicher Finanzpublikationen an das neue Design angepasst. Nun freuen wir uns, Ihnen hiermit auch die erste Ausgabe unserer neu aufbereiteten Aktionärsinfo präsentieren zu dürfen. Diese werden wir zukünftig viermal pro Jahr, zeitgleich mit der Bekanntgabe der Finanzergebnisse, auf unserer Internetseite veröffentlichen. Alle für die Online-Services für Aktionäre registrierten Aktionäre erhalten die Aktionärsinfo auch weiterhin per E-Mail, nun aber in Form eines modernen Newsletters.

Liebe Aktionäre, auch unsere Finanzergebnisse im Jahr 2018 sind dem oben genannten Anspruch gerecht geworden: Die Lufthansa Group hat als eines der wenigen Unternehmen in der Branche die am Jahresanfang gesteckten Ziele erreicht. Trotz zahlreicher Herausforderungen lag das Ergebnis beinahe auf Vorjahresniveau. Integrationskosten bei Eurowings im Zusammenhang mit der Übernahme wesentlicher Teile von Air Berlin, Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb und deutlich höhere Treibstoffkosten summierten sich zu einer massiven finanziellen Belastung. Durch profitables Wachstum und Effizienzverbesserungen konnten wir diese Belastung aber weitestgehend kompensieren.

Unsere Freude über die guten Zahlen ist allerdings getrübt, denn 2018 war ein ambivalentes Jahr. Wir sind unserem Premium-Anspruch gegenüber unseren Kunden nicht immer gerecht geworden: Viele Fluggaste haben wir durch Verspätungen und Flugausfalle enttäuscht. Die gesamte Airline-Branche – von den Airlines über die Flughäfen bis zur Flugsicherung – hat im vergangenen Jahr durch das überproportionale Wachstum des Luftverkehrs operative Schwächen gezeigt. Wir haben umgehend reagiert und arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern an schnellen und guten Lösungen für unsere Kunden. In Summe haben wir über 400 Einzelmaßnahmen definiert, die von dem eigens eingerichteten Vorstandsressort Airline Resources & Operations Standards verantwortet werden.

Wir wollen damit den Blick unserer Kunden wieder auf das lenken, was uns vom Wettbewerb unterscheidet: unser hochwertiges Produkt, das zumindest in Europa seinesgleichen sucht. Zukünftig möchten wir unsere Gäste noch individueller betreuen, um ihren persönlichen Bedürfnissen noch besser zu entsprechen. Das beginnt mit Kleinigkeiten, die in der jeweiligen Situation ein Premium-Erlebnis vermitteln, umfasst aber auch Innovationen, die Maßstabe in unserem Marktsegment setzen werden. Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr möchten wir Eurowings dahin entwickeln, wo wir mit den Network Airlines schon sind: zur führenden Airline Europas in ihrem Segment.

Liebe Aktionäre, unsere Airlines sind führend in den wirtschaftlich stärksten Märkten Europas. Damit haben wir uns strategisch auch für zukünftiges profitables Wachstum positioniert. Wir sind deshalb zuversichtlich, auch künftig den Wert unseres Unternehmens steigern zu können. Der Titel unseres diesjährigen Geschäftsberichts „Striving for excellence“ drückt dies treffend aus: Wir wollen in unserer Branche Maßstäbe setzen - zum Wohle unserer Aktionäre und aller Stakeholder. 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns weiterhin auf unserem Weg begleiten.

Dennis Weber

Leiter Investor Relations
Deutsche Lufthansa AG

Kennzahlen Jan. - Dez. 2018

35.844 (+1%)

Umsatz in Mio. €

2.836 (-4%)

Adjusted EBIT in Mio. €

Geschäftsverlauf

Lufthansa Group wächst 2018 weiterhin deutlich

Die Lufthansa Group verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 erneut ein starkes Wachstum. Mit insgesamt 142 Millionen wurden so viele Passagiere wie nie zuvor mit den Airlines der Lufthansa Group befördert. Ebenso erreichten Angebot, Absatz und Sitzladefaktor neue Höchstwerte.

Die Umsatzerlöse stiegen um 1% auf 35.844 Mio. €. Bereinigt um die Effekte der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 15 (Erlöse aus Kundenverträgen) stiegen die Umsatzerlöse um 6 %. Das Adjusted EBIT des Konzerns verzeichnete einen Rückgang um 4 % gegenüber Vorjahr auf 2.836 Mio. EUR (Vorjahr: 2.969 Mio. EUR). Die Adjusted EBIT-Marge sank um 0,4 Prozentpunkte auf 7,9 %. Auf vergleichbarer Basis, jeweils bereinigt um Veränderungen in der Rechnungslegung, lag das Adjusted EBIT bei 2.714 Mio. EUR und damit 9 % unter Vorjahr.

Verantwortlich für den Ergebnisrückgang waren Verluste bei Eurowings, die vor allem im Zusammenhang mit hohen einmaligen Integrationsaufwendungen für die Einflottung von Flugzeugen standen, die von Air Berlin übernommen worden waren. Die Ergebnisse der Network Airlines und Aviation Services lagen hingegen über Vorjahr. Die Network Airlines konnten höhere Treibstoffkosten und gestiegene Aufwendungen aufgrund von Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb durch deutliche Stückkostensenkungen und profitables Wachstum mehr als ausgleichen.

Starke Bilanz wichtige Voraussetzung für strategische Weiterentwicklung

Auch am Jahresende 2018 weist die Lufthansa Group eine starke Bilanz auf. Der Verschuldungsgrad lag mit 1,8 weiterhin deutlich unter der Obergrenze des angestrebten Zielkorridors von 3,5. Die bilanzielle Stärke ermöglicht dem Konzern fortgesetzte Investitionen in seine strategische Weiterentwicklung. So wurden im Jahr 2018 umfangreiche Produktinnovationen in der Luft und am Boden eingeführt, unterstützt durch die weitere Modernisierung der Flotte. Mit der Integration wesentlicher Teile der ehemaligen Air Berlin-Flotte schloss Eurowings einen wesentlichen Schritt zur weiteren Konsolidierung des europäischen Markts ab. Durch den Abschluss eines neuen Tarifvertrags mit den Bodenmitarbeitern konnte außerdem ein langfristiger Tariffrieden sichergestellt werden.

Kennzahlen Lufthansa Group 1)

5-Jahres-Entwicklung

Entwicklung Umsatz, Adjusted EBIT in Mio. €
Adjusted EBIT-Marge in %

Umsatz und Ergebnis
  20182017Veränderungen in %
UmsatzerlöseMio. €35.84435.5792)
davon VerkehrserlöseMio. €28.10328.399-1 3)
Operative AufwendungenMio. €35.46635.3554)
Adjusted EBITDAMio. €5.0165.0090
Adjusted EBITMio. €2.8362.969-4
EBITMio. €2.9743.297-10
KonzernergebnisMio. €2.1632.340-8
Kennzahlen zu Bilanz und Kapitalflussrechnung
  20182017Veränderungen in %
BilanzsummeMio. €38.21335.7787
Eigenkapitalquote%25,125,5–0,4 P.
NettokreditverschuldungMio. €3.4892.88421
PensionsrückstellungenMio. €5.8655.11615
Operativer CashflowMio. €4.1095.368-23
Investitionen (brutto) 5)Mio. €3.7573.4748
Free CashflowMio. €2502.117-88
Rentabilitäts- und Wertschaffungskennzahlen
  20182017Veränderungen in %
Adjusted EBITDA-Marge%14,014,1–0,1 P.
Adjusted EBIT-Marge%7,98,3–0,4 P.
EBIT-Marge%8,39,3–1,0 P.
ROCE%11,113,2–2,1 P.
Adjusted ROCE%10,611,9–1,3 P.
Lufthansa Aktie
  20182017Veränderungen in %
Jahresschlusskurs19,7030,72–36
Ergebnis pro Aktie4,584,98–8
Dividendenvorschlag0,800,80
Mitarbeiter
  20182017Veränderungen in %
Mitarbeiter zum StichtagAnzahl135.534129.4245
Mitarbeiter im JahresdurchschnittAnzahl134.330128.8564
Leistungsdaten 6)
  20182017Veränderungen in %
FlügeAnzahl1.228.920 1.128.7459
FluggästeTsd.142.335129.34510
Angebotene SitzkilometerMio.349.489322.8758
Verkaufte SitzkilometerMio.284.561261.1499
Sitzladefaktor%81,480,90,5 P.
Angebotene Fracht-TonnenkilometerMio.16.43115.7544
Verkaufte Fracht-TonnenkilometerMio.10.90710.8191
Fracht-Nutzladefaktor%66,468,7-2,3 P.


1) Die hier dargestellten Kennzahlen für 2017 und 2018 enthalten Effekte aus der Erstanwendung neuer Rechnungslegungsstandards und weiteren Veränderungen in der Rechnungslegung. Details dazu sind auf S. 29 f. des Geschäftsberichts 2018 erläutert.
2) Ohne IFRS 15-Effekt: 6 %.
3) Ohne IFRS 15-Effekt: 7 %.
4) Ohne IFRS 15-Effekt: 7 %.
5) Ohne Erwerb von Anteilen.
6) Vorjahreszahlen angepasst.

Veröffentlichungstag: 14. März 2019.

Aktienkursentwicklung

Schwieriges Börsenjahr für Airlines beeinflusst auch die Lufthansa Aktie

Die Entwicklung der Lufthansa Aktie im Jahr 2018 war neben Gewinnmitnahmen aufgrund der starken Kursperformance im Vorjahr von Unsicherheiten geprägt. Diese standen im Zusammenhang mit der Verlangsamung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums, Handelskonflikten, steigenden Ölpreisen und dem verstärkten Wettbewerb auf der europäischen Kurzstrecke. Im ersten Halbjahr verzeichnete die Aktie einen Kursverlust von 33 %. Nach Halbjahresergebnissen, die leicht über der Markterwartung lagen, erholte sich der Kurs im dritten Quartal moderat und stieg in dem Zeitraum um 3 %. Vor allem getrieben von Sorgen um Handelskonflikte und den Fortgang der Brexit-Verhandlungen folgte der Kurs der Lufthansa Aktie im Schlussquartal mit einem Rückgang von 7 % der generellen Entwicklung im DAX, der im vierten Quartal um 14 % nachgab.

Den höchsten Stand erreichte die Aktie am 3. Januar 2018 mit einem Kurs von 30,90 EUR, der Jahrestiefststand von 17,31 EUR wurde am 30. Oktober 2018 verzeichnet. Zum Jahresende notierte die Lufthansa Aktie bei 19,70 EUR. Sie gab damit im Geschäftsjahr 2018 um 36 % nach. Damit blieb die Entwicklung hinter dem Vergleichsindex DAX zurück, der 18 % verlor. Die Performance entsprach aber weitestgehend den Trends im europäischen Luftverkehrs-sektor insgesamt, in dem die wesentlichen Wettbewerber ebenfalls Kursverluste von mehr als 20 % hinnehmen musste.

Kursverlauf der Lufthansa Aktie

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Dividende in Höhe von 0,80 EUR je Aktie vor

Für das Geschäftsjahr 2018 ergab sich bei der Deutschen Lufthansa AG ein Jahresüberschuss von 339 Mio. EUR. Nach Entnahmen aus den anderen Gewinnrücklagen von 41 Mio. EUR belief sich der Bilanzgewinn auf 380 Mio. EUR.

Für das Geschäftsjahr 2018 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 7. Mai 2019 entsprechend der Dividendenpolitik vor, eine Dividende in Höhe von 0,80 EUR je Aktie an die Aktionäre auszuschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 380 Mio. EUR oder 12,8 % des EBIT 2018. 


Ausblick

Die Lufthansa Group konzentriert sich im Jahr 2019 auf nachhaltiges, qualitatives Wachstum. Der Konzern reduziert dementsprechend das Kapazitätswachstum seiner Airlines noch einmal gegenüber seiner bisherigen Planung auf 1,9 Prozent im kommenden Sommer. Dennoch soll der Konzernumsatz im mittleren einstelligen Bereich steigen.

Mit weiteren Kostensenkungen soll den erwarteten Mehrbelastungen aus höheren Treibstoffkosten bei den Airlines von insgesamt 650 Millionen Euro begegnet werden. Insgesamt erwartet der Konzern, dass die Adjusted EBIT-Marge im Jahr 2019 zwischen 6,5% und 8,0% liegen wird. Für Eurowings wird ein Ergebnis auf Break Even-Niveau und damit eine deutliche Verbesserung gegenüber Vorjahr erwartet.

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Themen

Finanzberichte: „Striving for excellence“

Lufthansa Group veröffentlicht den Geschäftsbericht 2018

Die Lufthansa Group hat am 14. März 2019 den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Der Titel des Berichts lautet „Striving for excellence“ und reflektiert klar die Zielsetzung: Die Lufthansa Group will in ihrer Branche Maßstäbe setzen zum Wohl ihrer Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter.

Dies wird erreicht durch eine durch eine konsequente Ausrichtung als Premium-Airline. Mit vielfältigen Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit soll der Wert der Marke und des Unternehmens nachhaltig gestärkt werden. Das Streben nach Exzellenz hat bei der Lufthansa Group viele Facetten, es zeigt sich in Zahlen, Innovationen und Erfolgen. Eine interessante Auswahl dessen wird im diesjährigen Online-Bericht des Geschäftsberichts 2018 gegeben.

Unternehmensführung

Vorstand der Deutschen Lufthansa AG wird erweitert

Am 4. Dezember 2018 hat der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG die Erweiterung des Vorstands um das neue Ressort Airline Resources & Operations Standards ab Januar 2019 beschlossen. Damit werden maßgebliche Funktionen wie Flottenmanagement, Flight Operations Standards, Ground Operations Standards, Infrastruktur und Systempartner sowie Konzernsicherheit auf Vorstandsebene gebündelt.

Die Verantwortung für das neue Ressort hat Detlef Kayser, bislang Executive Vice President Strategy and Fleet, übernommen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren bis zum 31. Dezember 2021.

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Strategie

New Premium stellt individuelle Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt

Die Network Airlines der Lufthansa Group schaffen mit New Premium einen neuen gemeinsamen Premium Standard. Weil jeder Kunde einzigartig ist und ganz persönliche Vorlieben hat, kann Premium heute nicht mehr nur Champagner und Kaviar sein. New Premium ist einfacher, persönlicher und menschlicher. Entscheidend ist, was der individuelle Kunde als Premium empfindet. Im Wettbewerb zwischen Luxus-Carriern auf der einen Seite und Low Cost Airlines auf der anderen Seite, sind Lufthansa German Airlines, SWISS und Austrian Airlines gefordert, ein Premiumverständnis zu entwickeln mit dem sie sich vom Wettbewerb differenzieren.

New Premium entsteht dabei durch zwei Arten von Erlebnissen. Erlebnisse, die auf den ersten Blick verständlich sind und durch solche, die den Kunden überraschen und begeistern: Brilliant Basics und Magic Moments.

Eine einfache Buchung, ein schneller Check-in, leckeres Essen, Zuverlässigkeit und Bequemlichkeit. All das sind Basisleistungen, die Kunden erwarten. In Spitzenqualität sind es Brilliant Basics. Mit Magic Moments definiert sich Wertschätzung neu: Probleme werden gelöst, bevor sie entstehen und Kunden auf eine individuelle und persönliche Art begeistert. Das können so einfache wie einzigartige Aufmerksamkeiten sein wie ein handgeschriebener Geburtstagsgruß, platziert auf einem Essenstablett. Diese und andere Magic Moments werden bei allen Premium Airlines der Lufthansa Group erlebbar – entlang der gesamten Reisekette und nicht nur an Bord.

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Flotte und Streckennetz

Lufthansa Group baut mit Eurowings touristisches Langstreckenangebot ab Frankfurt und München deutlich aus

Die Lufthansa Group wird ihr touristisches Langstrecken-Angebot aus ihren Drehkreuzen in Frankfurt und München deutlich ausweiten. Nach den Erfolgen von Edelweiss in Zürich und dem Einsatz von ersten Eurowings-Langstreckenflugzeugen ab München, soll nun auch ein Angebot in Frankfurt und mehr Flüge ab München dazukommen. Das heißt für den Flughafen Frankfurt: erstmals wird ab Herbst 2019 Eurowings von der Mainmetropole abheben.

In einem ersten Schritt wird Eurowings zum Start des Winterflugplans im Oktober 2019 Flüge ab Frankfurt zu den beliebten Urlaubs-Inseln Mauritius und Barbados anbieten. Darüber hinaus stehen Flüge nach Windhoek (Namibia) auf dem Programm. Weitere Ziele sind in Planung.

Ab dem Münchner Drehkreuz bietet Eurowings bereits seit dem Sommer 2018 erfolgreich Langstreckenverbindungen zu ausgewählten touristischen Destinationen an. Im Winter 2019/20 wird Eurowings die bayerische Landeshauptstadt zusätzlich täglich mit Bangkok (Thailand) verbinden. Derzeit sind weitere Flugziele ab München in Planung.

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Digitalisierung und Innovationen

Lufthansa Innovation Hub eröffnet Standort in Singapur

Am 28. Januar 2019 eröffnete der Lufthansa Innovation Hub (LIH) seinen ersten Auslandsstandort in Singapur.

Die Erweiterung der 2014 etablierten Digitalisierungs- und Innovationseinheit des Luftfahrtkonzerns ist eine strategische Antwort auf die rapide zunehmende Bedeutung des asiatischen Technologiesektors für die Zukunft von Reise und Mobilität. Der Fokus des LIH Singapur liegt zunächst auf einer tiefgehenden Ergründung spezifischer Marktentwicklungen im Kontext der Digitalisierung von Reise und Mobilität, einer Verzahnung mit relevanten Akteuren und ersten strategischen Partnern vor Ort. Es ist die erste Initiative dieser Art einer westlichen Airline auf dem asiatischen Kontinent. Eine erste Kooperation mit INSEAD, eine der weltweit führenden Businessschools, wurde bereits gestartet.

Im Laufe des Jahres ist die Eröffnung eines weiteren Standorts in Shanghai, China geplant. Der Schritt nach Asien mit einem Fokus auf neue, digitale Geschäftsmodelle ist Bestandteil der Digitalstrategie der Lufthansa Group, die eine entschiedene Ausweitung der Aktivitäten entlang der gesamten Reise- und Mobilitätskette sowie eine nachhaltige Vernetzung mit relevanten Technologie-Spielern vorsieht.

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Unternehmerische Verantwortung

Lufthansa Group unterzeichnet Absichtserklärung zur Abnahme synthetischen Kerosins

Das Interesse an nachhaltigen alternativen Kraftstoffen ist sehr hoch. So schafft der Einsatz alternativer Kraftstoffe neue Perspektiven zur Verbesserung der CO2-Bilanz. Die Lufthansa Group arbeitet daher mit Nachdruck daran, dass diese künftig stärker zum Einsatz kommen. Dazu ist der Konzern unter anderem in verschiedenen Forschungseinrichtungen und Branchenverbänden aktiv.

Am 14. Februar 2019 wurde mit der Raffinerie Heide eine Absichtserklärung zur Produktion und Abnahme synthetischen Kerosins unterzeichnet. Durch die Belieferung des Flughafens Hamburg mit Kerosin besteht zwischen der Lufthansa Group und der Raffinerie Heide schon seit vielen Jahren eine Geschäftsbeziehung. Jetzt wird mit der Absichtserklärung ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Konkret soll ab Hamburg mit umweltfreundlichem, von der Raffinerie Heide produziertem Kerosin geflogen werden. Der regenerative Kraftstoff soll durch die Nutzung von überschüssiger, regional erzeugter Windenergie produziert werden. Der Flughafen Hamburg ist ebenfalls als Partner mit dabei.


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Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Bei den in unserer Aktionärsinfo veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende historische Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind gekennzeichnet durch Begriffe wie „glauben“, „erwarten“, „vorhersagen“, „beabsichtigen“, „prognostizieren“, „planen“, „schätzen“, „rechnen mit“ oder „bestreben“. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf allen uns derzeit erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie können daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit beanspruchen.

Da zukunftsgerichtete Aussagen naturgemäß mit Ungewissheiten und in ihren Auswirkungen nicht einschätzbaren Risikofaktoren – wie etwa einer Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – behaftet sind oder zugrunde gelegte Annahmen nicht oder abweichend eintreffen können, besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den Prognosen wesentlich unterscheiden. Die Lufthansa Group ist stets bemüht, die veröffentlichten Daten zu kontrollieren und auf dem aktuellen Stand zu halten. Dennoch kann seitens des Unternehmens keine Verpflichtung übernommen werden, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse bzw. Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.